Wohneigentumspreise 2011: (11. November 2012)

Deutlicher Anstieg

Im Jahr 2011 stiegen die Preise für Wohneigentum in Form von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen zusammen im Bundesdurchschnitt um 4,10 Prozent auf 151.400 Euro. Das war der höchste Preisanstieg seit 2000. Am deutlichsten fiel dieser mit 5,60 Prozent bei den Eigentumswohnungen aus. Die Preise für Einfamilienhäuser legten um 3,70 Prozent zu. Darauf wies kürzlich das ifs-Städtebauinstitut, Berlin, hin.

Grundlage ist eine bei Gewos, Hamburg, in Auftrag gegebene Untersuchung. Dabei wurden alle im Jahr 2011 getätigten Kauffälle mit den tatsächlich gezahlten Preisen erfasst. Diese beruhen auf den Mitteilungen der Gutachterausschüsse, denen alle Kaufverträge über Grundstücke vorzulegen sind.

   

In der Rangfolge der 20 wichtigsten Wirtschaftsregionen belegten bei den Preisen für Eigentumswohnungen auch 2011 die Regionen München, Hamburg, Untermain mit Frankfurt, Mittlerer Neckar mit Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Freiburg sowie Berlin die Plätze 1 bis 8. Während im Raum München 2011 eine durchschnittliche Eigentumswohnung 241.800 Euro bei einer Preissteigerung von 7,80 Prozent kostete, konnte man sie im Raum Hannover bereits für durchschnittlich 85.500 Euro und einer Preissteigerungsrate von 1,20 Prozent erwerben.

Auch die Preise für Einfamilienhäuser haben sich zwischen den Regionen weiter aufgefächert. Lag der durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus in der teuersten Region München 2011 bei 472.000 Euro und einer Preissteigerung von 8,90 Prozent, lag er in der zweitteuersten Region Düsseldorf um rund 200.000 Euro niedriger bei nur 268.000 Euro und einer Preissteigerungsrate von 3 Prozent. Am preiswertesten waren Einfamilienhäuser mit 92.300 Euro und einer Preissteigerungsrate von 3,20 Prozent im Raum Halle/Leipzig. Quelle: ifs