Zahlen für 2010 (15. Mai 2012)

Anstieg bei Wohnungen, Wohneigentum wächst

Von den rund 40,50 Mio. Wohnungen in Deutschland werden rund 16,50 Mio. Wohnungen von den Eigentümern selbst genutzt. Das bedeutet bei den Wohnungen gegenüber 2006 einen Zuwachs von 1,70 Prozent. Die Wohneigentumsquote ist dabei um rund 4 Prozent auf derzeit 45,70 Prozent gestiegen. Auf diese Zahlen wies kürzlich das ifs Städtebauinstitut, Berlin, hin. Der Wohnungsneubau der letzten Jahre wird zu gut zwei Drittel von Eigentumsmaßnahmen getragen.

   

Selbstgenutztes Wohneigentum ist überwiegend in der Gebäudeform des Ein- und Zweifamilienhauses anzutreffen (rund 13,30 Mio. Wohnungen). In Mehrfamilienhäusern kommt selbstgenutztes Wohneigentum regelmäßig vor, wenn die Gebäude nach dem Wohneigentumsgesetz in Eigentumswohnungen aufgeteilt sind. In Deutschland werden Ein- und Zweifamilienhäuser vom Eigentümer weitgehend selbst genutzt; die Eigennutzungsrate bei Einfamilienhäusern liegt bei 88 Prozent; bei Zweifamilienhäusern bei 59 Prozent, weil die zweite Wohnung zumeist vermietet ist. Der Anteil von Eigentümerwohnungen in Mehrfamilienhäusern schwankt je nach Größe der Gebäude und Zahl der Wohnungen zwischen 23 Prozent (bei Wohngebäuden mit 3 bis 6 Wohnungen) und 13 bis 15 Prozent in größeren Wohngebäuden.

Insgesamt sind rund 3,20 Mio. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern Eigentümerwohnungen. Die Wohneigentumsquote bezeichnet den Anteil der Haushalte, die in selbstgenutzten Wohneigentum leben. Sie wird regelmäßig für das gesamte Bundesgebiet erhoben.

   

Die Einfamilienhäuser verfügen im Schnitt über 132 m² Wohnraum, in dem 2,50 Personen leben. Mietwohnungen sind mit 68 m²  entsprechend kleiner und werden von im Schnitt 1,70 Personen bewohnt. In Deutschland leben also weniger Haushalte, aber mehr Personen in Wohneigentum als zur Miete. Quelle: ifs