Mieten ziehen leicht an (7. März 2010)
2009 sind die Mieten für Altbauwohnungen im Bundesdurchschnitt um 1,2 Prozent und für Neubauwohnungen um 1,1 Prozent gestiegen. Die Steigerungsraten lagen damit deutlich über den allgemeinen Lebenshaltungskosten, die sich um 0,4 Prozent verteuerten – nach 2,6 Prozent im Vorjahr. Gegenüber 2008 hat sich der Anstieg der Mieten aber etwas verlangsamt: Die Altbaumieten erhöhten sich damals um 1,5 Prozent und die Neubaumieten um 1,2 Prozent. Auf diese Entwicklung hat kürzlich das ifs Institut für Städtebau in Berlin hingewiesen. Bei den Steigerungsraten muss allerdings berücksichtigt werden, dass es sich dabei um statistische Durchschnittswerte handelt.

   

In den letzten fünf Jahren haben sich die Mieten insgesamt um 5,8 Prozent verteuert. Bei den „kalten“ Wohnnebenkosten (ohne Energiekosten) sei seit 2004 eine Zunahme um 6,2 Prozent zu verzeichnen gewesen. Noch stärker wären die Lebenshaltungskosten gestiegen – und zwar um 8,6 Prozent. Die Preise für Wohngebäude hätten sich im Zeitraum 2004 bis 2009 um 13,8 Prozent erhöht. Bei diesen stärkeren Anstiegen machten sich vor allem die Erhöhung der Energiepreise und die Anhebung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn 2007 bemerkbar.

   

Lesen Sie bitte auch die Zahlen von 2008