Wohnimmobilien: Daten-Fakten-Trends (26. Juni 2009)
Bereits zum zehnten Mal, die offizielle Vorstellung der 2009er Ausgabe fand kürzlich in Berlin statt, legten die Landesbausparkassen (LBS) und ihre Immobiliengesellschaften (LBS-I) die Broschüre „Markt für Wohnimmobilien“ vor. Alles Wissenswerte rund um die Wohnimmobilie in einer handlichen  Broschüre im Westentaschenformat zusammengefasst, die jeder Bauinteressierte sein eigen nennen sollte.

Grundlage für die Veröffentlichung bildet die jährliche Umfrage bei den LBS-I und Sparkassen. Mit rund 26 000 vermittelten Objekten im Jahre 2008 sind die Immobilientöchter der LBS mit Abstand die größte Maklergruppe in Deutschland. Jedes Frühjahr werden so die aktuellen Angebots-, Nachfrage- und Preissituationen für die wichtigsten Wohnungsmarktsegmente in weit über 600 Städten Deutschlands für das abgelaufene Jahr  zusammengetragen.

Neben Preisen und Prognosen, Zahlen über die Bautätigkeit, Bestandszahlen über den Wohnungsmarkt sowie Aussagen über Preise und Mieten sind unzählige Daten und Fakten zu den Wohnimmobilien in Deutschland auf über 40 Seiten aufgelistet, die einen guten Überblick über den gesamten Wohnungsmarkt bieten.

Im Anschluss daran folgt ein umfangreicher Preisspiegel sowohl für den Neubaumarkt als auch für den Gebrauchtwohnungsmarkt. Er umfasst rund 640 Städte, darunter die 14 Großstädte mit mehr als 500 000 Einwohnern sowie 66 Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern. Zu den Kategorien Grundstück, frei stehendes Einfamilienhaus, Reihenhaus und Eigentumswohnung werden die jeweiligen Preisspannen mit dem am häufigsten anzutreffenden Wert tabellarisch aufgelistet.

Beispielsweise ist so relativ schnell sichtbar, dass es erhebliche regionale Preisunterschiede für Wohneigentum gibt. Das gilt gerade für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser, die laut LBS-Analyse auf der Beliebtheitsskala ganz oben rangieren. Preisführer ist hier neuerlich die bayerische Landeshauptstadt München. Dort kostet das typische Bestandsobjekt in mittlerer bis guter Lage 730 000 Euro und damit gut 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den Großstädten liegt Wiesbaden auf Platz 2 mit 600 000 Euro, mit einigem Abstand dahinter folgen weitere west- und südwestdeutsche Zentren wie Heidelberg (490 000 Euro), Frankfurt (470 000 Euro), Freiburg (460 000 Euro) sowie Düsseldorf und Stuttgart (mit 450 000 Euro).

Fazit: Ein nützlicher kleiner Ratgeber, der einen sehr guten Überblick über den aktuellen Wohnungsmarkt in Deutschland gestattet. Ein idealer Begleiter für jeden potentiellen Bauinteressenten! umo

Bestellungen unter: Markt für Wohnimmobilien 2009 (PDF 1 DS/96 KB)