Rekordmieten in München (3. Mai 2009)
Vielen Akteuren am Immobilienmarkt fehlen verlässliche, kleinräumliche Daten für die Einschätzung des Mietpreisniveaus in Ein- und Zweifamilienhäusern ihrer Wohnungsbestände. Deshalb hat die F+B - Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, Hamburg, über einen Zeitraum von 3/2007 bis 2/2008 hinweg erstmals regionalisierte Mietangaben über Einfamilienhäuser erfasst und nun veröffentlicht. Die jetzt von F+B verfügbaren Daten ermöglichen es, selbst für kleinere Gebietseinheiten, wie z. B. einzelne Quartiere, das Mietniveau verlässlich zu ermitteln.

Die höchsten Mieten für Häuser werden danach mit über 11 €/m² in München verlangt (11,42 €/m²), dicht gefolgt von den Landkreisen Starnberg und München mit Preisen von 10,77 €/m² und 10,99 €/m². Mit durchschnittlich über 10 €/m² steht aber bereits Frankfurt/Main auf Platz 4.

Am preiswertesten sind vermietete Häuser im östlichen Nordrhein-Westfalen (Landkreis Höxter) mit durchschnittlich 3,68 €/m², ebenso wie im südniedersächsischen Landkreis Northeim. Kaum höher sind die Preise im ostniedersächsischen Lüchow-Dannenberg (durchschnittlich 3,74 €/m²) und dem nordhessischen Werra-Meißner-Kreis (dort 3,80 €/m²).

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Die durchschnittliche Nettokaltmiete für vermietete Häuser beträgt in Deutschland monatlich 6,75 €/m². Betrachtet man das Mietniveau differenziert nach den unterschiedlichen Haustypen, so ergibt sich der höchste durchschnittliche Mietpreis bei Reihenhäusern mit 7,06 €/m². Vermietete Einfamilienhäuser (freistehend) wurden im Betrachtungszeitraum für durchschnittlich 6,61 €/m² und Doppelhaushälften mit durchschnittlich 6,79 €/m² vermietet. (Quelle: F+B)