Nur mit Rechnung Steuern sparen! (19. März 2009)
Hausbesitzer und Mieter können seit dem 1. Januar 2009 höhere Beträge von der Steuer absetzen. Voraussetzung für die steuerliche Abzugsfähigkeit ist, dass es sich um handwerkliche Arbeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen handelt. Dazu gehören auch Maler- und Tapezierarbeiten.

Es dürfen 20 Prozent von maximal 6000 Euro Lohnkosten pro Jahr von der Steuerschuld abgezogen werden. Wer also in dieser Höhe Ausgaben hatte, spart 1200 Euro. Darüber hinaus sind Schornsteinfegergebühren, das Überprüfen von Blitzschutzeinrichtungen sowie die handwerklichen Leistungen für Kabel-, Strom- oder Fernsehanschlüsse absetzbar, soweit die Zuleitungen zu einem bestehenden Haus führen und nicht zu einem Neubau.

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Diese Regelung gilt nur für die reinen Lohn- und Arbeitskosten, nicht aber für das verbaute Material. Es dürfen also 20 Prozent von maximal 6000 Euro Lohnkosten geltend gemacht werden. Deshalb muss eine ordentliche Rechnung vorliegen, in der Lohn- und Materialkosten getrennt aufgeführt sind. Außerdem muss die Rechnung per Überweisung beglichen werden - nicht bar auf die Hand.

Die Barzahlung einer Rechnung aus der Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ohne bankmäßige Dokumentation des Zahlungsvorgangs schließt die entsprechenden Aufwendungen von der Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG in seiner im Veranlagungszeitraum 2006 geltenden Fassung aus.

Bundesfinanzhof – AZ: VI R 14/08 vom 20. November 2008