Bundesländer handhaben das Bauen sehr unterschiedlich

Das Bauen befindet sich in Deutschland (übrigens wie die Bildung) in Länderobhut, so dass jedes Bundesland über seine eigene Bauordnung (LBO = Landesbauordnung) verfügt. Alle Bauherren, von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen, sollten sich demzufolge an ihre landeseigenen Vorgaben halten. Erkundigen Sie sich rechtzeitig über Ihre jeweilige LBO, damit Sie wissen, was Sie unter Umständen beachten müssen. Am besten Sie besorgen sich eine Gesetzesvorlage. Der Autor sieht aufgrund der vielfältigen Gesetze und Gesetzesänderungen keine Möglichkeit, näher auf Details einzugehen. Ich bitte vielmals um Verständnis:

Die 16 Landesbauordnungen der Bundesrepublik Deutschland:

- LBO Baden-Württemberg

- LBO Bayern

- LBO Berlin

- LBO Brandenburg

- LBO Bremen

- LBO Hamburg

- LBO Hessen

- LBO Mecklenburg-Vorpommern

- LBO Niedersachsen

- LBO Nordrhein-Westfalen

- LBO Rheinland-Pfalz

- LBO Saarland

- LBO Sachsen

- LBO Sachsen-Anhalt

- LBO Schleswig-Holstein

- LBO Thüringen

Neben den Landesbauordnungen gibt es weitere Gesetze und Verordnungen, die es zu beachten gilt:

- BGB (Bürgerliches Gesetzbuch - Vertragsgestaltung, Gewährleistung, etc.)
- BauGB (Baugesetzbuch)
- BauNVO (Bau-Nutzungs-Verordnung)
- Nachbarrecht
- Bauplanungs- + Bauordnungsrecht
- HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - Planungsleistung)
- VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen - Planung, Ausschreibung, Durchführung, DIN-Normen; Beachte: auch online unter: www.din-bauportal.de und www.vob-online.de))
- VOL (Verdingungsordnung für Leistungen) sowie
- VOF (Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen)
- EnEV (Energie-Einspar-Verordnung, seit 1. Februar 2002 in Kraft)
- BImSchV (Bundes-Immissionsschutz-Verordnung)
- RAL-Gütesiegel
- DIN-Normen